Einträge mit dem Tag ‘Online-Identität’

Über die Zukunft von Social Media

6. November 2009 von mah

Die Zukunft von Social Media wird derzeit in einigen Studien und Beiträgen ins Visier genommen.  Die Welt Online veröffentlicht einen Beitrag, der im Wesentlichen auf den Ergebnissen auf einer Studie von Forrester Research basiert. Zentrale Ergebnisse sind: die Online-Identitäten werden netzwerkübergreifend verschmelzen, die Stellung der in Communities eingebetteten Verbraucher gegenüber Marketing und Industrie wird mächtiger und die Social Media-Nutzung immer stärker auf das mobile Internet verlagert.

Das Ergebnis einer Studie von TNS-Emnid: “Klassische Medien punkten in der Informationsgesellschaft 2.0 – noch!”. Viele Medienhäuser könnten ihre Vertrauenswürdigkeit auf ihre Netzaktivitäten übertragen. Allerdings ist der Vertrauensvorschuss auf Medienmarken bei Älteren (50+) stark vorhanden, nur ein Drittel der Jüngern (14-29 Jährige) vertraut klassischen Medien mehr als Internet-Angeboten.

Hier gefunden:  Welt online, PR-Journal

Automatischer Datendiebstahl

21. August 2008 von hn

Dass der allzu sorglose Umgang mit persönlichen Daten den Boden für deren Missbrauch bereitet, ist wohl fast jedem bekannt. Ebenso weiß auch jeder, dass in persönlichen Daten großes ökonomisches Potenzial schlummert. Neu dürfte für viele allerdings sein, wie leicht und strukturiert die Sozialen Netzwerke den Datenklau ermöglichen.

Nutzer geben häufig so viele Daten und Vorlieben preis, dass es für Angreifer ein Leichtes ist, sie zu überlisten und ihnen beispielsweise Phishing-Nachrichten unterzujubeln. Soziale Netzwerke halten die Daten ihrer Nutzer in strukturierter Form vor, so dass Webcrawler diese in automatisierter Form einsammeln können. Da viele User mehrere Web 2.0-Anwendungen parallel laufen lassen, ist es ohne Weiteres möglich, Profil-Korrelationen zwischen den verschiedenen Online-Identitäten herzustellen. Mit diesem Wissen können dann Angreifer problemlos authentisch wirkende Texte erstellen und beispielsweise ein Trojaner-infiziertes Bild eines Freundes anhängen oder gleich die Profilseite des Opfers mit Viren verseuchen.

Man kann es also nicht oft genug wiederholen: Beim Umgang mit persönlichen Daten ist Vorsicht die Mutter der Porzellankiste.

Hier gefunden: heise.de

Die Fassade zählt

19. August 2008 von hn

Eine aktuelle Studie des Providers 1und1 zeigt deutlich, welchen Stellenwert Profile auf Onlineportalen mittlerweile für viele Internetnutzer haben. Eine Umfrage unter 5.000 zufällig ausgewählten Nutzern kommt zu dem Ergebnis, dass 75 Prozent der Deutschen und Amerikaner Menschen nach ihren Online-Profilen beurteilen, bevor sie diese überhaupt persönlich kennenlernen.

Die Studie zeigt dabei auch deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Nationen, bei den Briten beispielsweise gaben nur die wenigsten an, Menschen nach ihren virtuellen Profilen zu beurteilen. Ähnliche Unterschiede zeigen sich auch im Umgang mit persönlichen Daten: Die große Mehrheit der US-Amerikaner zeigt sich besorgt darüber, wie mit ihnen umgegangen wird, während dies in Deutschland, Frankreich und Großbritannien gerade einmal für die Hälfte der Nutzer gilt, in Spanien gar nur für ein Drittel.

Bleibt zu hoffen, dass nicht allzu viele enttäuscht werden, sollten sie tatsächlich einmal die Personen hinter den getunten Profilen kennenlernen…

Hier gefunden: gulli

Big SpaceBookTubeVZ is watching you

4. April 2008 von hg

Gegen die Datensammelwut bei Social-Media-Anbietern und für eine verkürzte Halbwertszeit persönlicher Daten im Internet tritt der Informationsrechtler Viktor Mayer-Schönberger anlässlich der Medienkonferenz re:publica in Berlin ein. Für den Harvard-Professor gehören soziale Netzwerke und Suchmaschinen zu den größten “Gefährdern der Privatsphäre”.

Die Betreiber dieser Plattformen sehen das naturgemäß anders und verweisen auf die individuellen Möglichkeiten, die sie ihren Nutzern zum Identitätsmanagement einräumen. Gleichwohl müssen sie einräumen, dass Inhalte vernetzter Kommunikation nicht ohne weiteres komplett gelöscht werden können.

Hier gefunden: heise online, sat + kabel

 

Blogger beleuchten das „Ich, Wir und die Anderen“

18. September 2007 von mah

Das Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe (ZKM) war Gastgeber der Tagung, auf der sich Blogger, Wissenschaftler und Journalisten mit unterschiedlichen Betrachtungsdimensionen des Web 2.0 beschäftigen. Die Aspekte reichen von der Online-Identität von Bloggern und der damit verbundenen Authentizität bis zur Relevanz des Web 2.0 für Journalismus und Gesellschaft.

Hier gefunden: netzeitung