Über die Zukunft von Social Media
6. November 2009 von mahDie Zukunft von Social Media wird derzeit in einigen Studien und Beiträgen ins Visier genommen.
Hier gefunden: Welt online, PR-Journal
Die Zukunft von Social Media wird derzeit in einigen Studien und Beiträgen ins Visier genommen.
Hier gefunden: Welt online, PR-Journal
Dass der allzu sorglose Umgang mit persönlichen Daten den Boden für deren Missbrauch bereitet, ist wohl fast jedem bekannt. Ebenso weiß auch jeder, dass in persönlichen Daten großes ökonomisches Potenzial schlummert. Neu dürfte für viele allerdings sein, wie leicht und strukturiert die Sozialen Netzwerke den Datenklau ermöglichen.
Nutzer geben häufig so viele Daten und Vorlieben preis, dass es für Angreifer ein Leichtes ist, sie zu überlisten und ihnen beispielsweise Phishing-Nachrichten unterzujubeln. Soziale Netzwerke halten die Daten ihrer Nutzer in strukturierter Form vor, so dass Webcrawler diese in automatisierter Form einsammeln können. Da viele User mehrere Web 2.0-Anwendungen parallel laufen lassen, ist es ohne Weiteres möglich, Profil-Korrelationen zwischen den verschiedenen Online-Identitäten herzustellen. Mit diesem Wissen können dann Angreifer problemlos authentisch wirkende Texte erstellen und beispielsweise ein Trojaner-infiziertes Bild eines Freundes anhängen oder gleich die Profilseite des Opfers mit Viren verseuchen.
Man kann es also nicht oft genug wiederholen: Beim Umgang mit persönlichen Daten ist Vorsicht die Mutter der Porzellankiste.
Hier gefunden: heise.de
Eine aktuelle Studie des Providers 1und1 zeigt deutlich, welchen Stellenwert Profile auf Onlineportalen mittlerweile für viele Internetnutzer haben. Eine Umfrage unter 5.000 zufällig ausgewählten Nutzern kommt zu dem Ergebnis, dass 75 Prozent der Deutschen und Amerikaner Menschen nach ihren Online-Profilen beurteilen, bevor sie diese überhaupt persönlich kennenlernen.
Die Studie zeigt dabei auch deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Nationen, bei den Briten beispielsweise gaben nur die wenigsten an, Menschen nach ihren virtuellen Profilen zu beurteilen. Ähnliche Unterschiede zeigen sich auch im Umgang mit persönlichen Daten: Die große Mehrheit der US-Amerikaner zeigt sich besorgt darüber, wie mit ihnen umgegangen wird, während dies in Deutschland, Frankreich und Großbritannien gerade einmal für die Hälfte der Nutzer gilt, in Spanien gar nur für ein Drittel.
Bleibt zu hoffen, dass nicht allzu viele enttäuscht werden, sollten sie tatsächlich einmal die Personen hinter den getunten Profilen kennenlernen…
Hier gefunden: gulli
Die Betreiber dieser Plattformen sehen das naturgemäß anders und verweisen auf die individuellen Möglichkeiten, die sie ihren Nutzern zum Identitätsmanagement einräumen. Gleichwohl müssen sie einräumen, dass Inhalte vernetzter Kommunikation nicht ohne weiteres komplett gelöscht werden können.
Hier gefunden: heise online, sat + kabel
Das Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe (ZKM) war Gastgeber der Tagung, auf der sich Blogger, Wissenschaftler und Journalisten mit unterschiedlichen Betrachtungsdimensionen des Web 2.0 beschäftigen. Die Aspekte reichen von der Online-Identität von Bloggern und der damit verbundenen Authentizität bis zur Relevanz des Web 2.0 für Journalismus und Gesellschaft.
Hier gefunden: netzeitung