Einträge mit dem Tag ‘Massenmedien’

Blogger verlinken gerne auf SPON

24. September 2008 von mah

Spiegel Online (SPON) ist das Online-Medium, auf das deutsche Blogger am häufigsten verlinken (3 714 Mal). Es folgen mit größerem Abstand Die Welt (1 974 Mal), die Süddeutsche Zeitung (1 764 Mal) und Heise Online (1579 Mal). Dieses Ergebnis stammt aus einer Studie des Blogsuchmaschinenbetreibers twingly, der zwischen Juni und August 2008 in 127 000 spamfreien deutschsprachigen Blogs die Verweise auf deutsche Online-Medien zählte.

Hier gefunden: kefk.org

Neue Arten des Journalismus

29. August 2008 von mah

Es gibt viele Ansätze, Ideen, Ängste und Visionen wie Social Media bzw. das “Web 2.0″ den Journalismus verändern. Ein Beispiel aus den USA liefert die Süddeutsche Zeitung. Es stammt vom amerikanischen Journalismus-Professor Jay Rosen. Dieser fordert von Journalisten eine neues Verständnis Ihrer Arbeit ein, nämlich dass diese versuchen, Ihr Publikum zu verstehen und sich auf Interaktionen einzulassen. Er selbst arbeitet im Hinblick auf die “Zeitungskrise” an “neue[n] Formen der Recherche und ihrer Finanzierung”.

Möglichkeiten bieten die Ansätze des crowdsourcings und crowdfoundings: Recherchebasis sind viele Quellen, denen der Journalist nachgeht und die er überprüft. Die Finanzierung dieser Arbeit beruht auf Spenden von jenen, die sich für das Thema interessieren und sich eine fundierte journalistische Arbeit darüber wünschen. Der Journalist ist direkter Dienstleister seiner Leser und geht direkt auf deren Fragestellungen ein. Beispiele für erfolgreiche oder gerade im Test befindliche Projekte in dieser Richtung ist das Weblog back-to-iraq, und das Magazin flypmedia.

Hier gefunden: Jetzt.de

Web 2.0 als Trüffelschwein für News

22. Mai 2008 von hg

Medienkonzerne wie die BBC und Reuters entdecken die Medien des Web 2.0 als Informationsquelle ihrer Nachrichtenberichterstattung. Immer mehr Menschen tauschen sich in Echtzeit in sozialen Netzwerken aus und schreiben in Foren oder Blogs über bestimmte Ereignisse. So lässt sich auf Twitter fast ohne Verzögerung an den Beiträgen ablesen, was und wo gerade Berichtenswertes geschieht und sich gegebenenfalls zu einer heißen Story ausbauen lässt. So war dort das Erdbeben in China längst Thema, noch bevor die klassischen Medien darüber berichten konnten.

Sowohl die BBC als auch Reuters arbeiten an Anwendungen, die eine Beobachtung von Twitter, seiner Suchmaschine Summize und diverser anderer Dienste wie Flickr, Youtube oder Facebook ermöglichen. Sie versprechen sich davon einerseits ein Nachrichtenfrühwarnsystem und andererseits Belege für Ereignisse in Form von Fotos, Filmen und Augenzeugenberichten.

Hier gefunden: pressetext.de , guardian.co.uk

taz testet Öffentlich-Rechtliche im Netz

15. Mai 2008 von mah

Die ARD startet ein Online-Multimedia-Angebot, das alle Sendeanstalten umfasst. Die ARD Mediathek bündelt TV- und Radio-Inhalte, die innerhalb der ARD produziert wurden, und stellt sie für interessierte Nutzer bereit. Ben Schwan von der taz bemängelt die Unübersichtlichkeit im Angebot und in der Navigation. Besser schneidet in seinem Urteil die ZDF Mediathek ab, die allerdings aufgrund der zentralen Organisationsform des Senders auch organisatorische Vorteile gegenüber der ARD und ihren Landesrundfunkanstalten genießt.

Derzeit ist noch unklar, wie lange die Sender ihre Inhalte nach der Ausstrahlung online anbieten dürfen, diskutiert wird über sieben Tage. Bis der neue Rundfunkstaatsvertrag verabeschiedet ist, können interessierte Nutzer auf deutlich ältere Beiträge in den Archiven zurückgreifen.

Hier gefunden: taz.de

Die Zeitung und das Netz

29. November 2007 von mah

“Online first” ist das Motto der Springer-Zeitungen Welt, Welt am Sonntag (WamS) und Berliner Morgenpost, so Chefredakteur von Welt.de und WamS, Christoph Keese in einem ausführliche Interview. Das war nicht immer so. Keese spricht über den Veränderungsprozess innerhalb der Redaktion und die “Zurufkultur” im Newsroom, in dem Print- und Onlineredakteure unabhängig von den Formaten zusammenarbeiten. Weiterhin analysiert er die Wettbewerbssituation zwischen Print und Online, nutzergeneriertem und journalistischem Content.

Hier gefunden: WerbeWoche

Gedrucktes für Deutsche unverzichtbar

2. November 2007 von ak

Eine Studie der TNS Emnid Medienforschung zur Zukunft der Gattung “Print” im digitalen Medienzeitalter (Steckbrief) dämpft den Pessimismus zum Ende der Gutenberg-Medien.

Ein deutliche Mehrheit von 78 Prozent der Deutschen hält die gedruckte Tageszeitung für unverzichtbar. Ähnlich verhält es sich bei Zeitschriften: Zwei Drittel der Bundesbürger wollen auf die gedruckte Zeitschrift auch in Zukunft nicht verzichten. Zugleich sagt die Studie aus, dass ein Viertel der Deutschen davon ausgeht, dass gedruckte Zeitungen an Bedeutung verlieren werden, ein Drittel der Bevölkerung sieht diesen Trend auch für Zeitschriften in gedruckter Form.

Bekräftigt wird jedoch auch, dass bei Informationen, bei denen Aktualitität im Vordergrund steht, das Internet eine immer wichtigere Rolle spielen wird. Klassische Printmedien behalten ihre Bedeutung für Hintergrundinformationen und Analysen.

Hier gefunden: absatzwirtschaft Online

Blogs und Journalismus

10. Oktober 2007 von ak

Der Deutsche Fachjournalisten-Verband (DFJV) hat ein Papier mit zehn Thesen zum Verhältnis von Weblogs zum klassischen Journalismus veröffentlicht. Das Positionspapier zur Debatte um Weblogs und Journalismus stellt die Bezüge zwischen den neuen Publikationsmöglichkeiten des Web 2.0 und dem klassischen Journalismus her. Nach Ansicht des DFJV beeinflussen sich mittlerweile beide Kommunikationsformen.

Hier gefunden: medienhandbuch.de

US-Blogger: Gleiche Rechte wie Massenmedien

5. September 2007 von mah

Politische Parteinahme in US-Weblogs ist nicht als Wahlkampfunterstützung zu sehen, sondern als journalistische Meinungsäußerung. Dies stellte die Bundeskommission zur Kontrolle der Wahlkampffinanzierung (FEC) fest. Das Blog Daily Kos wurde beschuldigt, sich illegalerweise am Wahlkampf der Demokraten zu beteiligen.

Hier gefunden: Spiegel Online