Einträge mit dem Tag ‘Marken’

Marken-Auftritte in Online-Communities

27. März 2009 von mah

Laut einer Studie der FH Münster hängt die Akzeptanz von Marken-Präsenzen in Online-Communities vom Informationswert für die Nutzer und der Transparenz des Unternehmensauftritts ab. Am liebsten sehen die Nutzer persönliche Unterstützung von Experten, aufdringliche Werbemaßnahmen kommen nicht gut an. Das stärkste Informationsbedürfnis besteht in den Branchen Medien, Reisen, Musik und Consumer Electronics.

Marketing-Professor Dr. Ralf Schengber, Initiator der Studie, leitet folgende Handlungsempfehlungen ab:

  • „Informieren und kommunizieren statt verkaufen!“
  • Auf Authentizität, Glaubwürdigkeit und Relevanz achten anstatt Communities als reine Werbeplattform zu missbrauchen.
  • Produktspezifische Fragen im Rahmen der Social-Media-Aktivitäten beantworten.
  • Dialog mit den Community-Mitgliedern suchen und Interessen der Nutzer berücksichtigen.
  • Information, Hilfestellung und Beratung liefern und weniger reine Unterhaltung.
  • Offen kommunizieren und sich klar zu erkennen geben.
  • Feedback der Dialogpartner als „Customer Insights“ für die Entwicklung nutzen.

Hier gefunden: media-daten.com

No Name auf dem Vormarsch

20. Februar 2009 von hn

Eine neue Studie der BBDO Consulting zeigt, dass deutsche Konsumenten sich kaum noch an eine Marke binden und diese größtenteils für austauschbar halten. Dies gilt insbesondere für Produkte des täglichen Bedarfs wie Benzin, Waschmittel oder Molkereiprodukte. Ca. drei Viertel der Befragten halten besonders diese Produkte für austauschbar und unterliegen somit keiner Markenbindung mehr. Mittlerweile beträgt die wahrgenommene Markengleichheit 64 Prozent, eine Steigerung um zwei Prozent im Vergleich zur letzten Erhebung von 2004. Den größten Sprung  haben dabei Pharma-Produkte vollzogen, hier kletterte der Wert von 55 Prozent in 2004 auf 65 Prozent in der aktuellen Studie. Als Grund hierfür sieht BBDO die preiswerten Generika, welche die Markenprodukte verdrängen.

Die geringsten Verschiebungen zeigen sich im Luxussegment: bei Autos, Kleidung und Parfümen verläuft der Austauschprozess wesentlich langsamer als bei Alltagsprodukten. Es gibt aber auch einen Silberstreif am Horizont, ein Produkt hat sogar an Austauschbarkeit verloren und insofern seine Markenbindung gesteigert: Bier. Tja, wer gegen die Krise antrinkt bleibt anscheinend beim vertrauten Gebräu, hat ja schließlich immer funktioniert…

Hier gefunden: bigtrends.blog.de

Blogwert

16. Januar 2009 von hg

Jetzt steht er fest, der materielle Wert eines, nein des jetzt wahrscheinlich bekanntesten, deutschen Blogs. Für 46.902 Euro ging Basic Thinking bei eBay über den Tresen. Das ist viel Geld, aber verglichen mit dem Rang der Seite in Deutschland, die nach Robert Basic im letzten Jahr immerhin 37.000 Euro an Werbeumsätzen bei passiver Vermarktung erzielt hat, hätte man auch etwas mehr erwarten können.

Da stellt sich dann die Frage nach dem Wert anderer, weniger prominenter Webtagebücher. Haben ihre Betreiber die Zeichen der Zeit erkannt, dem mühseligen Befüllen der Blogs ein Ende zu setzen, nochmals Kasse zu machen und sich dem Twittern zu widmen? Beobachter der Szene in Europa und den USA registrieren eine gewisse Bloggermüdigkeit und 140 Zeichen sind ja schnell getippt.

Zurück zu Robert Basics Thinking. Den Preis hat sicher die Tatsache gedrückt, dass das Blog ohne den Kopf dahinter eine Zeit vom Bekanntheitsgrad der Marke zehren kann. Dann aber müssen die neuen Betreiber Basics alte Leserschaft mit ihrem Stil überzeugt haben. Da dieser ein neues Projekt plant und durch diese Auktion auch genügend Publicity für sich und die Adresse der neuen Seite erhalten hat, hat es Basics Gefolgschaft nicht schwer seiner Spur zu folgen.
Wir werden sehen, was die Zukunft bringt.

Hier gefunden: horizont.net, wiwo.de

Marketing in schwierigen Zeiten

26. November 2008 von hg

In der Krise sind kreative und weniger kostenintensive Ideen gefragt. Philip Kotler, allen etablierten und angehenden Marketingspezialisten aus ihrem Bücherregal bekannt, plädiert für Sparsamkeit, aber an der richtigen Stelle. Auf keinen Fall dürfen Marke und Kundenbindung leiden. Anstelle teurer Anzeigenkampagnen ist der Einsatz von PR-Maßnahmen mit dem Fokus auf soziale Medien eine Alternative. Hier lässt sich die Energie der Kunden nutzen, um einer Marke Schwung zu verleihen. Voraussetzung ist der Abschied von der üblicherweise praktizierten Einweg-Kommunikation. Marketingabteilungen müssen mit Produkt- und Markenbotschaften die Plattformen ihrer Zielgruppen finden. So eignen sich Spezialisten-Blogs durchaus für Vermarktung im Business-to-business-Bereich. Mundpropaganda durch Kunden, die sich eingebunden und ernst genommen fühlen, ist nicht zu unterschätzen. Deswegen sollten sich Unternehmen auch nicht scheuen, Konsumenten die kritische Auseinandersetzung mit dem Unternehmen und seinen Produkten zu erleichtern. So lässt sich Verbesserungspotenzial aufdecken und die Glaubwürdigkeit steigern. Virale Marketingansätze lassen sich schwer steuern. Umso wichtiger ist es, Transparenz über die Stimmungen und Meinungen zur Marke und den Produkten zu gewinnen. Die Zahlen der Firmen, die spezialisierte Dienstleister zum Meinungsmonitoring im Web einsetzen sind nach Kotlers Meinung noch viel zu gering.

Hier gefunden: ftd.de

Brandbeschleuniger für das Marketingbudget

26. Juni 2008 von hg

Der Aufbau von Marken-Communities verschlingt viel Geld, das möglicherweise an anderer Stelle sinnvoller eingesetzt ist. Diesen Schluss lässt zumindest eine aktuelle Studie des Marktforschungsunternehmens JupiterResearch zu. So gelingt es den wenigsten Unternehmen in Europa, soziale Netzwerke für ihre Marke(n) zu nutzen. Trotz hohen finanziellen Einsatzes beim Aufbau von Marken-Communities können sich durchschnittlich nur rund 6500 Nutzer für eine Mitgliedschaft begeistern. Bei ungefähr der Hälfte der Angebote sind es sogar nur Tausend Freunde der Marke. Laut den Jupiter-Analysten müssen sich die Marketingentscheider aber selber an die Nase fassen, weil sie die Mechanismen der Kommunikation in sozialen Netzwerken noch nicht verstanden haben. Nach wie vor zielen sie mit den Angeboten auf einseitige Information, anstatt in einen echten Dialog mit den Verbrauchern zu treten. Soziale Medien funktionieren nur mit aktiven Nutzern und dazu müssen Anreize geschaffen werden.
Eine weitere Illusion nehmen die Marktforscher den Unternehmen, wenn sie viralen Effekten bei der Bekanntmachung der Communities nur geringe Wirkung einräumen. David Eicher, Geschäftsführer der Agentur Robert & Horst, sieht den Fehler beim Aufbau funktionierender sozialer Medien darin, dass sich deren Betreiber viel zu spät Gedanken über die kritische Masse an aktiven Mitgliedern machen, die so eine Gemeinschaft auf Dauer lebendig hält. Dabei sei es doch relativ einfach, wenn man die User frühzeitig beim Aufbau der Community integriere, urteilt der Marketingprofi.

Hier gefunden: Online PC Zeitung

Nogger Choc Reloaded

8. Mai 2008 von hg

Einige tausend Fans des Eisklassikers haben es mit Hilfe sozialer Netzwerkmedien wie studiVZ und petitiononline.com geschafft, den Hersteller Langnese dazu zu bringen, dieses Produkt wieder in sein Portfolio aufzunehmen. Das Unternehmen besteht darauf, mit den Web 2.0-Aktionen nichts zu tun zu haben, und zeigt sich auf seiner Internetseite gerührt.

Hier gefunden: Yahoo! Nachrichten Deutschland, Internet World Business

Die Kunst, Freunde zu gewinnen

4. April 2008 von hg

Blogger sind meist eine eingeschworene Gemeinschaft, vor allem dann, wenn einer der Ihrigen einem Goliath gegenübersteht. Diese Erfahrung macht gerade die Deutsche Telekom AG, die ihre Rechtsabteilung mobilisiert hat, dem amerikanischen Technikblog „engadget mobile“ vom Gebrauch der Farbe Magenta abzuraten. Seit das US-Blog das Anschreiben der Telekom-Juristen im Internet veröffentlicht hat, wird der Bonner Konzern massiv in der Szene kritisiert. Aus Solidarität haben auch zahlreiche andere amerikanische Blogger für einen Tag ihre Seiten mit magentaähnlichen Farben versehen.

Hier gefunden: wiwo.de, netzeitung.de, netzwelt.de

Markenaufbau online

29. November 2007 von mah

Marktführer im Konsumgüterbereich nutzen im strategischen Markenbildungsprozess verstärkt Online-Communities und Blogs. Die Strategieberatung OC&C Strategy Consultants stellt dies in ihrer Studie „Trends im Konsumgütermarkt: Performance und Strategien der Weltmarktführer” fest. Wunsch ist der direkte Kontakt zum Kunden, um mehr über deren Gewohnheiten und Ansprüche zu erfahren.

Hier gefunden: acquisa

Stern MarkenProfile 12

10. Oktober 2007 von ak

Im Zweijahrestakt untersucht das Magazin “Stern” die Medienmentalität der Deutschen. Aus den Bereichen Versicherungen, Fonds, Pkw, Computer, Multimedia, Internet, Mode und Nahrungsmittel wurden 800 Marken untersucht. (Steckbrief)

Sechs Medienmentalitäten wurden in der Erhebung ausgemacht: “Macher” (acht Prozent der Bundesbürger), “Anspruchsvolle” (elf Prozent), “Digital Natives” (13 Prozent), “Unterhaltungsorientierte” (24 Prozent), “Handfeste” (21 Prozent) und “Entschleuniger”. Sie nutzen neue Medien mit unterschiedlicher Intensität sowie aus verschiedenen Anlässen und bewältigen die Herausforderungen der Mediengesellschaft mal mehr, mal weniger gut.

Hier gefunden: media & marketing