“Die Welt” twittert

Genauer gesagt, die “Welt Kompakt” twittert. Twitter ist ein Micro-Blogging-Tool, mit dem man Gott und der Welt in 140 Zeichen mitteilen kann, was man gerade so macht.

Der Horizont-Blog “Off the record” stellt den Nutzen des Dienstes dar. Der Blog “popkulturjunkie.de” stellt sogleich deutschsprachige Twitter-Charts zusammen. Die “Viralmythen” betrachten Twitter als Frühwarnsystem für Unternehmen. Und Thomas Pleil schreibt in seinem “Textdepot” darüber, was Twitter mit PR zu tun hat.

Die Redaktion von “Welt Kompakt” tritt mit ihren Lesern in Kontakt. Es geht um die Interaktion mit dem Leser während des Zeitungmachens. Die klassische Arbeit eines Journalisten als Gatekeeper wird umgekrempelt. Erfüllt ein so genannter Tweet - also Beitrag im Mikroblog, die Kriterien für eine “wirkliche” Nachricht, werden in Zukunft neben den bisher zur Verfügung stehenden Informationenquellen sicher auch Twitter-Meldungen berücksichtigt.

Hier gefunden: Welt Online

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Ein Kommentar zu ““Die Welt” twittert”

  1. dieSchnipseljagd.de* » Blog Archiv » Piep, Piep! kommentierte:

    [...] Wie so oft liegt die Wahrheit irgendwo zwischen dem totalen Exhibitionismus und tatsächlichem Nutzen, der die Sphäre des Privat-Belanglosen hinter sich lässt. Auch hierfür gibt es Beispiele: bekannt ist wohl vor allem die Geschichte eines amerikanischen Studenten, der in Kairo verhaftet wurde, via Twitter auf seine Lage aufmerksam machte und 24 Stunden später wieder frei war. Auch im US-Wahlkampf wird Twitter von den Kandidaten für kurze Einblicke eingesetzt. Mittlerweile entdecken auch klassische Medien wie Tageszeitungen den Nutzen von Twitter und veröffentlichen beispielsweise kurze Einblicke in den Redaktionsalltag mit dem Ziel der Kundenbindung. [...]