Archiv für die ‘Studien’ Kategorie

Neuigkeiten aus Twitterland (5)

12. August 2010 von ak

“It’s a girl!” titelt Readers Edition - Traumjob für Gabi. Sie ist TJ für MTV, Twitter-Jockey. Vorher hat sie hier getwittert. Und wer mehr haben will als 140 Zeichen, kann ihr Fashion-Blog lesen: Young, Fat & Fabulous.

In den U.S.A. kann mein seit kurzem via Kurzmitteilung Tweets abonnieren, ohne dass man selbst einen Account hat. Also angenommen, man wollte jemandem followen/folgen, dem man  das nicht so offensichtlich zeigen will, ist das doch eine elegante Lösung. Weitere Infos bei Computerbild: Fast Follow.

In Europa twittern 22,5 Millionen Menschen, sagt Comscore in einer aktuellen Analyse, veröffentlicht in der Internetworld Online. Im Vergleich zum Vorjahr sind das 106 Prozent Anstieg, gemessen von Juni 2009 bis Juni 2010.

Linktipp: ARD/ZDF Onlinestudie 2010

12. August 2010 von che

Jedes Jahr auf’s Neue veröffentlichen ARD und ZDF eine Studie zum Online-Verhalten der Deutschen. Seriöse Zahlen und spitze Kommentare gegenüber der Netz-Community verschmelzen zu einem immer wieder gerne zitierten Dokument. Die öffentlich-rechtliche Referenz verhilft der Studie dabei mit Sicherheit zur entsprechenden Popularität.

Die Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2010 sind in der neuesten Ausgabe der Fachzeitschrift “Media Perspektiven” (MP 7/2010) dokumentiert und online unter www.ard-zdf-onlinestudie.de abrufbar. Einen Klick ist die Seite auf jeden Fall wert.

BVDW-Umfrage: Mehr Budget für Social Media

26. Mai 2010 von ks

Für den Report “Trend in Prozent” befragte der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) unter anderem Online-Agenturen, Web-Dienstleister, Portalbetreiber und Online-Vermarkter. Fast 200 Fragebögen sind in die Auswertung eingeflossen.

Das Ergebnis ist mehr als deutlich: 81 Prozent der an der Befragung teilnehmenden Agenturen der digitalen Wirtschaft und Social Media Spezialisten erwarten in den kommenden zwölf Monaten eine positive Entwicklung der Social Media-Budgets.

61 Prozent der Befragten rechnen mit Budgetsteigerungen in der gesamten Onlinewerbung, 60 Prozent für das Segment Mobile Werbung. Stagnierend oder abnehmend werden die Entwicklung von TV-, Radio- und Print-Werbung in diesem Jahr prognostiziert.

PR in den Bereichen des Mitmach-Web wird mit einem Anteil von 61 Prozent als Bereich bewertet, der vom Wachstum besonders profitieren wird. Mit 60 Prozent wird auch der Markenkommunikation steigende Bedeutung prognostiziert. 57 Prozent der Stimmen entfielen auf Costumer Relationship Management und 43 Prozent erwarten einen bedeutenderen Anteil von Social Media für Vertrieb und Sales.

Hier gefunden: pressrelations: Pressemitteilung des Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. vom 25.05.2010 und Horizont.net

Facebook steht Austrittswelle ins Haus

12. Mai 2010 von hn

Nach den vielen nicht unbedingt positiven Schlagzeilen über Datenschutzbestimmungen steht Facebook möglicherweise ein neues Problem ins Haus. Laut einer Analyse von Search Engine Land sieht es so aus, als würde sich eine Austrittswelle anbahnen. Der Analyse zufolge ist nämlich einer der Top-Vorschläge bei der Google-Suche der Satz “how do i delete my facebook account”.

Der Wunsch nach einer Profillöschung scheint schon länger zu bestehen. Bei der Eingabe von “dele” im amerikanischen Google wird als erste Vervollständigung des Suchbegriffs “delete Facebook account” vorgeschlagen. Allerdings sind dabei die jüngsten Kontroversen noch nicht miteinberechnet, denn die Statistiken reichen nur bis Mitte April. Auch andere Suchmaschinen wie Yahoo oder Bing lassen die gleichen Schlussfolgerungen zu.

Bei mittlerweile über 500 Millionen Nutzern dürfte Facebook eine mögliche Austrittswelle allerdings verschmerzen können, einen Denkzettel könnte sie dennoch darstellen.

Hier gefunden: gulli.com

Social Media im Behördenalltag angekommen

29. April 2010 von hn

Eine aktuelle Studie der Universität Potsdam im Auftrag des E-Government-Portals Amt24 kommt zu dem Schluss, dass Social Media-Dienste auch im Behördenalltag angekommen sind. Bereits 63 Prozent der Behörden in Berlin-Brandenburg nutzen demzufolge mindestens einen Social Media-Dienst. Gefragt nach dem Bekanntheitsgrad des Begriffs “Web 2.0″ gaben 81 Prozent der Befragten an, dass ihnen der Begriff etwas sagt.

Bei der Anwendung von Social Media stehen Tagging, Beteiligungs-, Bewertungs- und Empfehlungsportale sowie Soziale Netzwerke ganz oben auf der Liste. Auf den mittleren Plätzen finden sich u.a. Foren und Wikis. Die größten Vorteile, die aus der Anwendung von Social Media erwachsen, sehen die befragten Ämter und Behörden in einer gesteigerten Dienstleistungsqualität und einem daraus resultierendem verbesserten Image. Einer noch weiteren Verbreitung stehen aus Sicht der Befragten die Finanzierung, fehlendes Know-how sowie mangelnde Akzeptanz durch die Mitarbeiter entgegen.

Neben den quantitativen Angaben ermittelten die Brandenburger Wissenschaftler einige außergwöhnliche Beispiele zur Social Media-Nutzung. Darunter finden sich das Dienstleistungsportal der brandenburgischen Landesverwaltung, wo Bürger den teilnehmenden Kommunen Hinweise auf Infrastrukturprobleme mitteilen können, und der Bürgerhaushalt Lichtenberg. Bei letzterer Plattform können innerhalb eines definierten Zeitrahmens Vorschläge zur Verwendung des Haushalts online eingereicht und innerhalb eines ebenfalls festgelegten Zeitraums dann bewertet werden.

Hier gefunden: CIO

Geringe Bedeutung des Online-Wahlkampfes

8. April 2010 von hn

Der Online-Wahlkampf wird kaum einen Beitrag zum Ausgang der Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen leisten. Nach einer Analyse des Online-Wahlkampfes der vergangenen Bundestagswahl gelangt Professor Dr. Thorsten Quandt vom Lehrstuhl für interaktive Medien- und Online-Kommunikation der Universität Hohenheim zu dem Schluss, dass das Internet für die Meinungsbildung im Wahlkampf nur eine geringe Bedeutung besitzt. Als wichtigste Informationsquelle gelten weiterhin Fernsehen und Zeitungen, trotz hoher Internetabdeckung informiert sich nur etwa ein Drittel der Bundesbürger online über Wahlkämpfe.

Als wichtigste Informationsquelle im Netz macht Quandt Nachrichten auf Portalseiten aus, gefolgt von den Online-Präsenzen klassischer Massenmedien. Social Media bilden nach seiner Analyse das Schlusslicht. Dennoch seien sie wahlkampfstrategisch der beste Weg, um politisch desinteressierte User zu erreichen.

Für die Zukunft erwartet Quandt nichtsdestotrotz einen Bedeutungszuwachs des Internets als Wahlkampfmedium. In der Altersgruppe der 18- bis 29-jährigen gaben 29 Prozent das Internet als wichtigste Informationsquelle für Wahlkämpfe an. Dies liegt zwar noch weit hinter dem Fernsehen mit 49 Prozent, aber deutlich vor der Zeitung mit 19 Prozent. Ein Blick in die USA zeigt, dass dort zwei Drittel der Bevölkerung das Netz nutzen, um sich über den Wahlkampf auf dem laufenden zu halten. Soziale Netzwerke werden dabei rund dreimal so intensiv zur Meinungsbildung genutzt wie in Deutschland.

Hier gefunden: silicon.de

Über die Zukunft von Social Media

6. November 2009 von mah

Die Zukunft von Social Media wird derzeit in einigen Studien und Beiträgen ins Visier genommen.  Die Welt Online veröffentlicht einen Beitrag, der im Wesentlichen auf den Ergebnissen auf einer Studie von Forrester Research basiert. Zentrale Ergebnisse sind: die Online-Identitäten werden netzwerkübergreifend verschmelzen, die Stellung der in Communities eingebetteten Verbraucher gegenüber Marketing und Industrie wird mächtiger und die Social Media-Nutzung immer stärker auf das mobile Internet verlagert.

Das Ergebnis einer Studie von TNS-Emnid: “Klassische Medien punkten in der Informationsgesellschaft 2.0 – noch!”. Viele Medienhäuser könnten ihre Vertrauenswürdigkeit auf ihre Netzaktivitäten übertragen. Allerdings ist der Vertrauensvorschuss auf Medienmarken bei Älteren (50+) stark vorhanden, nur ein Drittel der Jüngern (14-29 Jährige) vertraut klassischen Medien mehr als Internet-Angeboten.

Hier gefunden:  Welt online, PR-Journal

“Surfensehenhören” – am Liebsten alles zusammen

7. Mai 2009 von mah

Social Media-Nutzung ist meistens auch Multitasking: Reale Gespräche werden parallel getwittert, das gerade verfolgte Fernsehprogramm mit Freunden im Chat besprochen.  Welche Mediennutzung  läuft beim Surfen im Internet noch zeitgleich? Um dieser Frage nachzugehen, befragte das Marktforschungsunternehmens TNS Emnid in Kooperation mit der Radiozentrale etwa 1.000 Internet-Nutzer ab 14 Jahre über ihr Mediennutzungsverhalten.  Ergebnis: 44 Prozent der Internet-Nutzer hören nebenbei Radio, 22 Prozent schauen fern, elf Prozent lesen eine Zeitschrift und neun Prozent eine Zeitung. Die Parallelnutzung ist stärker unter jüngeren Menschen und den Usern, die täglich online sind, verbreitet.

“TV verliert damit für Internetnutzer seine Zweidimensionalität und wird zum akustischen Begleitmedium,” so eine Schlussfolgerung aus der Pressemeldung von TNS Emnid. Vielleicht ist aber auch das Internet nur ein Begleitmedium des aktuell Erlebten, das mit virtuell Anwesenden geteilt wird.

Hier gefunden: meedia, Adzine News

No Name auf dem Vormarsch

20. Februar 2009 von hn

Eine neue Studie der BBDO Consulting zeigt, dass deutsche Konsumenten sich kaum noch an eine Marke binden und diese größtenteils für austauschbar halten. Dies gilt insbesondere für Produkte des täglichen Bedarfs wie Benzin, Waschmittel oder Molkereiprodukte. Ca. drei Viertel der Befragten halten besonders diese Produkte für austauschbar und unterliegen somit keiner Markenbindung mehr. Mittlerweile beträgt die wahrgenommene Markengleichheit 64 Prozent, eine Steigerung um zwei Prozent im Vergleich zur letzten Erhebung von 2004. Den größten Sprung  haben dabei Pharma-Produkte vollzogen, hier kletterte der Wert von 55 Prozent in 2004 auf 65 Prozent in der aktuellen Studie. Als Grund hierfür sieht BBDO die preiswerten Generika, welche die Markenprodukte verdrängen.

Die geringsten Verschiebungen zeigen sich im Luxussegment: bei Autos, Kleidung und Parfümen verläuft der Austauschprozess wesentlich langsamer als bei Alltagsprodukten. Es gibt aber auch einen Silberstreif am Horizont, ein Produkt hat sogar an Austauschbarkeit verloren und insofern seine Markenbindung gesteigert: Bier. Tja, wer gegen die Krise antrinkt bleibt anscheinend beim vertrauten Gebräu, hat ja schließlich immer funktioniert…

Hier gefunden: bigtrends.blog.de

Papier frisst Zeit

11. Februar 2009 von mah

In der beruflichen Kommunikation nutzen Europäer am häufigsten Telefon und E-Mail. Dies ermittelt eine Studie des Forschungsinstituts Forrester, das eine Umfrage unter 3.000 europäischen Angestellten durchführte. Blogs, Wikis und soziale Netwzwerke führen noch ein Schattendasein in der Kommunikation im beruflichen Umfeld. Gründe sind mangelnde Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit neuen Anwendungen und Skepsis darüber, dass Social Media die Zusammenarbeit effizienter machen können. Die meisten Befragten sind grundsätzlich zufrieden mit den Kommunikationsmitteln, die ihnen zur Verfügung stehen.

Auf der Suche nach effizienteren und schnelleren Möglichkeiten des Austauschs ist aber doch die Mehrheit (70 Prozent).  Besonders “papierbasierte” Prozesse verlangsamten den Austausch, weshalb sich 62 Prozent der Befragten für einen geringeren Papierverbrauch aussprechen.

Hier gefunden: manager-magazin.de