Archiv für die ‘Musik’ Kategorie

Neuigkeiten aus Twitterland (5)

12. August 2010 von ak

“It’s a girl!” titelt Readers Edition - Traumjob für Gabi. Sie ist TJ für MTV, Twitter-Jockey. Vorher hat sie hier getwittert. Und wer mehr haben will als 140 Zeichen, kann ihr Fashion-Blog lesen: Young, Fat & Fabulous.

In den U.S.A. kann mein seit kurzem via Kurzmitteilung Tweets abonnieren, ohne dass man selbst einen Account hat. Also angenommen, man wollte jemandem followen/folgen, dem man  das nicht so offensichtlich zeigen will, ist das doch eine elegante Lösung. Weitere Infos bei Computerbild: Fast Follow.

In Europa twittern 22,5 Millionen Menschen, sagt Comscore in einer aktuellen Analyse, veröffentlicht in der Internetworld Online. Im Vergleich zum Vorjahr sind das 106 Prozent Anstieg, gemessen von Juni 2009 bis Juni 2010.

Web-Radio in “echt”

26. Oktober 2009 von hn

In den USA hat das Web-Radio Jelli eine Vereinbarung mit dem Radiobetreiber Triton Digital geschlossen und wird ab 2010 landesweit auf etwa 4.500 Stationen zweimal täglich einen festen Sendeplatz erhalten. Im Netz ist der Sender mit drei Kanälen rund um die Uhr vertreten.

Da Jelli sich als “demokratisches Radio” versteht, bestimmen die User über ihr Votum, welche Titel in welcher Reihenfolge gespielt werden. Mithilfe von “Bomben” und “Raketen”, die nur eingeschränkt zur Verfügung stehen, können Titel an die Spitze gebracht oder aus den Playlisten enfernt werden. Sogar der Abbruch eines bereits laufenden Songs soll möglich sein. Via Telefon oder Twitter sollen die Nutzer auch selbst zu Wort kommen können, Twitter-Nachrichten werden dann über eine Text-to-speech-Engine vorgelesen. In Deutschland betreibt der private Radiosender bigFM ein ähnliches Projekt, das nächste Ziel von Jelli soll Australien sein.

Hier gefunden: heise.de

Mit illegalen Inhalten Geld verdienen

24. November 2008 von hn

MySpace scheint einen Weg gefunden zu haben, seine Werbeerlöse zu steigern. Nach Aussagen des Gründers Chris DeWolfe ist es inzwischen möglich, jedes hochgeladene Video oder Musikstück, an dem der Nutzer nicht die Rechte hält, zu erkennen. Da MySpace es seinen Nutzern aber nicht untersagen wollte, solche Videos hochzuladen, hat man sich mit den Rechteinhabern darauf geeinigt, künftig Werbung an solche Beiträge anzuhängen. Nun verdienen also MySpace und Rechteinhaber gleichermaßen an raubkopierten Musikstücken und Videos. “Raubkopierte Musik und Videos gibt es sowieso. Das ermöglicht die Technik, und die kann man nicht bekämpfen. Also ist es besser, wenn man damit Geld verdient”, so DeWolfe. Werbung ist für MySpace die Haupteinnahmequelle, der Umsatz wird auf etwa eine Milliarde US-Dollar geschätzt, genaue Zahlen werden nicht bekanntgegeben.

Hier gefunden: magnus.de

Internetpiraten, geistiges Eigentum und Rechner zum Download

30. April 2008 von hn

Vergangenen Samstag nahmen 200 Künstler den “Welttag des geistigen Eigentums” zum Anlass, in einem offenen Brief an Angela Merkel zu fordern, dass das Vorgehen gegen Internetpiraterie zur Chefsache erklärt wird. Und die Kanzlerin reagierte prompt: in einem Podcast versicherte sie, dass sich die Regierung um die Belange von Tokio Hotel und Co. kümmern werde.  Unter anderem rutschte ihr dabei folgender Satz heraus, der nun in zahlreichen Blogs zur Zielscheibe von Spott und Häme geworden ist: “Denn das Herunterladen von Computern ist eine Sache, die nationale Grenzen nicht schützen können.” Wer würde sich nicht gerne einen neuen Rechner herunterladen?

Die Fronten zwischen Befürwortern und Gegnern von Downloads bleiben allerdings weiterhin verhärtet. Vielleicht lohnt sich ein Blick auf das Vertriebsmodell des Dokumentarfilms “Leading to War“, der den Weg der Bush-Administration in den Irakkrieg zeigt. Der Film wird frei zum Download mit Untertiteln in 19 verschieden Sprachen angeboten. Ziel ist es, eine breite Öffentlichkeit und Kundenbasis zu gewinnen, denen dann ein Premium-Produkt zum Kauf angeboten wird, in diesem Fall ist das die auf Amazon erhältliche DVD in besserer Qualität. Bezeichnet wird dieses Vorgehen als “Freemium Business Model“, hier könnte sich eine Lösung für Vertriebswege der Zukunft anbahnen.

Hier gefunden: faz.net, politikportal.at, Yahoo